Demon Skull Model with Claw Stand Base
Printed on Prusa Mk04 and Bambu A1 mini
Using white matte PLA and Galaxy Black PLA
Support: Yes, organic / on plate only
Scaling: Larger: Yes
Smaller: Skull – yes (be cautious with the horns)
Stand base – preferably no, as the attachment may become too thin
Modell eines Dämonen-Schädels mit Klauen-Standfuss
Gedruckt auf Prusa Mk04 und Bambu A1 mini
mit PLA weiss matte und PLA Galaxy Black
Support: ja organic / on plate only
Scaling: größer ja
kleiner: der Schädel ja (Vorsicht mit den Hörnern)
der Standfuss eher nein da die Aufhängung dann zu dünn wird
Deutscher Text weiter unten:
A few years ago, a friend and I traveled to the Carpathians to experience a hiking trip in untouched nature. Filled with a sense of adventure, we chose a remote region, packed our backpacks, and set off. Our starting point was a picturesque village that seemed almost like something out of a fairy tale. The locals were friendly and welcoming—at least until we mentioned our plans to hike and camp in the area. A shadow fell over the conversation: the villagers looked concerned, some even annoyed. When we asked further, they became tight-lipped, muttering about wild animals and ill-prepared tourists. But we had done our research and felt well-prepared. With a mixture of excitement and a slight unease, we set out early the next morning.
The day was beautiful, and the region impressed us with its wildness and tranquility. By evening, we set up camp, cooked some food, and enjoyed a beer before turning in early. But that night, everything changed. I woke up with an unsettling feeling of being watched. Despite my tension, I saw nothing unusual in the darkness—only the outline of my sleeping friend. Yet, the oppressive feeling lingered, keeping me awake for most of the night.
The next morning, we discovered that something—or someone—had rummaged through our camp: our supplies, which had been securely hung in a tree, lay shredded and scattered on the ground. Large, clawed footprints surrounded our camp. Shocked but determined, we decided to abandon the trip and hurried back. But even though we were certain we were retracing our exact path, we soon lost our bearings. Both GPS and compass failed, and the vegetation grew denser and more impenetrable.
Eventually, we stumbled upon a clearing where the ruins of an old chapel stood. The stones seemed to tell a dark tale, and despite the warnings of my instincts, I couldn’t resist. My friend and I stepped through the crumbling archway—and it was as if we had entered another world. A chill ran down my spine, and a powerful sense of not being welcome took hold. In the center of the room stood a shrine, covered in strange runes. And there it lay: the skull. Though it was clearly long dead, it seemed to stare at me with a malevolent presence. Hypnotized, I stepped closer, watching as the grotesque features in its face twisted into a cruel grin. Every instinct screamed at me to turn back, yet I couldn’t stop myself—I had to touch it.
Just as my hand neared the skull, the surroundings began to pulse, and colors seemed to dance before my eyes. My friend, panicked, yanked me back. As I stumbled, the skull’s face appeared to contort in anger, letting out a shrill scream. In a blind panic, we fled the chapel and ran aimlessly into the forest.
By the time we reached the village, night had fallen, but something was different. The village looked aged, the buildings dilapidated, and the people unfriendly and withdrawn. Without stopping, we got into the car and drove home without pause, relieved to have escaped that encounter.
Since then, I see the skull whenever I close my eyes: the twisted jaw, the furious gaze, and the small, devilish horns. To confront my fear, I decided to make a model of it. But now that the skull hangs on the wall in my workspace, that old, oppressive feeling returns more and more often. Sometimes, late at night, I hear that soft voice calling to me once again…
Vor einigen Jahren reiste ein Freund und ich in die Karpaten, um einen Wandertrip in unberührter Natur zu erleben. Voller Abenteuerlust suchten wir eine abgelegene Region aus, packten unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg. Unser Ausgangspunkt war ein malerisches Dorf, das fast wie aus einem Märchen wirkte. Die Bewohner waren freundlich und offen – zumindest bis wir von unseren Plänen erzählten, in der Umgebung zu wandern und zu zelten. Ein düsterer Schatten legte sich auf die Gespräche: Die Dorfbewohner wurden besorgt, manche sogar verärgert. Auf unser Nachfragen reagierten sie einsilbig und murmelten von wilden Tieren und schlecht vorbereiteten Touristen. Doch wir hatten uns informiert und fühlten uns bestens vorbereitet. Mit einer Mischung aus Vorfreude und einem leichten Unbehagen brachen wir am nächsten Morgen auf.
Der Tag war wunderschön, und die Gegend beeindruckte uns mit ihrer Wildheit und Ruhe. Gegen Abend schlugen wir unser Lager auf, kochten uns etwas und tranken ein Bier, bevor wir uns früh in unser Zelt zurückzogen. Doch in der Nacht änderte sich alles. Ich erwachte mit einem seltsamen Gefühl, beobachtet zu werden. Trotz meiner Anspannung sah ich im Dunkeln nichts Ungewöhnliches, nur den Umriss meines schlafenden Freundes. Doch das beklemmende Gefühl ließ mich die ganze Nacht kaum zur Ruhe kommen.
Am nächsten Morgen entdeckten wir, dass etwas oder jemand unser Lager durchwühlt hatte: Unsere Vorräte, die sicher im Baum hingen, lagen zerrissen und verstreut auf dem Boden. Großformatige, klauenartige Fußspuren umgaben unser Lager. Erschrocken, aber entschlossen, brachen wir den Trip ab und machten uns eilig auf den Rückweg. Doch obwohl wir überzeugt waren, exakt denselben Weg zu gehen, verloren wir bald die Orientierung. GPS und Kompass versagten, und die Vegetation wurde dichter und unzugänglicher.
Schließlich stolperten wir auf eine Lichtung, auf der die Ruine einer alten Kapelle stand. Die Steine schienen eine unheilvolle Geschichte zu erzählen, und trotz der Warnungen meines inneren Gefühls konnte ich nicht widerstehen. Mein Freund und ich traten durch den verfallenen Torbogen – und es war, als betreten wir eine andere Welt. Ein Schauer kroch mir über den Rücken, und ein mächtiges Gefühl des Unerwünschtseins lastete auf mir. In der Mitte des Raumes stand ein Schrein, bedeckt mit seltsamen Runen. Und darauf lag er: der Schädel. Obwohl er längst tot sein musste, schien er mich mit einer bösartigen Präsenz anzustarren. Wie hypnotisiert trat ich näher, während das Fratzenhafte in seinem Antlitz sich zu einem gemeinen Grinsen verzog. Alles in mir schrie, umzukehren, doch ich konnte nicht anders – ich musste ihn berühren.
Kurz bevor meine Hand den Schädel erreichte, begann die Umgebung zu pulsieren, und Farben schienen vor meinen Augen zu tanzen. Mein Freund, in Panik, riss mich zurück. Als ich stolperte, schien der Schädel eine wütende Fratze zu ziehen und einen schrillen Schrei auszustoßen. In panischer Flucht stürzten wir aus der Kapelle und rannten blindlings in den Wald.
Als wir das Dorf endlich erreichten, war die Nacht bereits hereingebrochen, doch etwas war anders. Das Dorf wirkte gealtert, die Gebäude baufällig, die Bewohner wortkarg und feindselig. Ohne anzuhalten, stiegen wir ins Auto und fuhren ohne Unterbrechung nach Hause, froh, dieser Begegnung entkommen zu sein.
Seitdem sehe ich den Schädel immer wieder vor mir, sobald ich die Augen schließe: den verzerrten Kiefer, die wütende Augenpartie und die kleinen, teuflischen Hörner. Um den Schrecken zu bewältigen, beschloss ich, ein Modell davon zu machen. Doch nun, da der Schädel an der Wand in meinem Arbeitszimmer hängt, überkommt mich immer öfter dieses alte, beklemmende Gefühl. Manchmal, spät in der Nacht, höre ich wieder die leise Stimme, die mich ruft…
The author marked this model as their own original creation.