


Hi folks,
I am Print2Discover. As most of you guys, I have discovered 3D printing as a (sometimes) very practical source of joy and creativity. But for me there's an additional reason to be here:
At daytime I am a doctoral canditate in the field of cultural sciences and innovation studies. My Intention to combine these interests, led me to the endeavor of writing a scientific study on 3D printing culture.
To render this more transparent than a short bio-note could ever do, I would like this post to share with you some central ideas of what my research is about. By doing so, I also seek to invite you to support this venture by sharing your experiences and perspectives on 3D printing with me.
Besides my alias, my name is Toni,
I am a cultural scientist from Germany. Currently, I'm working as a Research Fellow at a departement for Applied Innovation Studies. Here and in former job positions I've been concerned with innovation projects in theory and practice for some years now.
Apart from my daily work, I've been foolhardy enough to sign me up as a Ph.D.-candidate. Instead of doing somewhat honorable but completely dull I've decided to engage myself with the cultural implications of private 3D printing. In this course of action, I set up this account some times ago initially to explore 3D printing in a very practical sense.
Now, as is have succesfully managed to earn some prusameter, I feel that time has come for me to reach out to the broader 3D printing community to learn more about how people integrate this technology into their daily lives.
Investigating technology from a cultural perspective means understanding that technology doesn't exist and unfolds in isolation but within socio-cultural contexts. My research aims to gain an in-depth understanding of what people do with their 3D printers and how, in return, how this technology is (re-)shaping their experience. Therefore I'm interested in how 3D printing influences user's everyday activities like producing, repairing, consuming, and leisure.
Believe it or not: Academia still often overlooks the current flourishing practice of 3D printing, focusing instead on future possibilities. So there are a lot of written statements about what 3D printing (or Personal Production in general) “will be”, surprisingly indifferent to what it currently ”is". (- as if you could not already find countless .stl-files online and as if you could not just purchase a valid printer for a few hundred bucks.)
If you are interested in a more detailed (but still brief) conclusion of what my research project is about, you can check out the respective entry here: https://www.uni-marburg.de/en/fb03/eech/research/phd-projects
To answer my research questions, I'm using ethnographic research methods. - essentially observing and interacting directly with people who use 3D printing. Such research is tied to some fundamental ethic principles. One of them is that researchers should disclose their research intentions transparently.
So, as already stated in the headline, this is basically the main purpose of this post. If you are interested in my project or if you have any questions or concerns about it, feel warmly invited to reach out to me. Not at Last, by sketching some central ideas of what I'm doing, I hope to inspire you to support my research. It doesn't take much: Whether you've been 3D printing for years or just started exploring it. - Sharing your experiences and perspectives on 3D printing is invaluable for me.
The easiest way to get this running would be to tell me your thoughs about my project by sending me a message or leave a comment below. This might lead us to having an extended conversation about your own 3D Printing Journey via chat oder even video call.
I'm excited to hear your take!
Toni
Hallo zusammen,
ich bin Print2Discover. Wie die meisten hier habe habe ich das 3D-Drucken als spannende (und mitunter auch sehr) Form der Kreativität für mich entdeckt. Für mich gibt es allerdings noch einen zweiten Grund, hier auf Printables zu sein:
Beruflich betätige ich mich in den Bereichen Kulturwissenschaften und Innovationsforschung. Mein Wunsch, diese beiden Felder zu verbinden, hat mich dazu geführt, im Rahmen meiner Doktorarbeit eine kulturwissenschaftliche Arbeit über privaten 3D-Druck zu schreiben.
Um mein Forschungsvorhaben transparent zu machen, möchte ich in diesem Beitrag einige zentrale Ideen meiner Forschung vorstellen. Nicht zuletzt möchte Euch auf diesem Wege herzlich dazu einladen meine Forschung zu unterstützen, indem ihr eure Erfahrungen und Perspektiven zum 3D-Druck mit mir teilt.
Hallo nochmal,
mein richtiger Name ist Toni,
ich habe Kulturwissenschaften studiert und arbeite derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Forschungsinstitut für Angewandte Innovationsforschung. Im Rahmen meiner beruflichen Laufbahn beschäftige ich nun bereits seit einigen Jahren mit Innovationsprojekten in Theorie und Praxis.
Neben dieser Tätigkeit arbeite ich aktuell an einer Dissertation (Doktorarbeit), in deren Rahmen ich mich mit kulturellen Dimensionen und Implikationen des privaten 3D-Druck auseinandersetze. Auch vor diesem Hintergrund habe ich bereits vor einiger Zeit diesen Account hier eingericht. – Zunächst einmal in der Absicht, das 3D-Drucken in ganz praktischer Weise kennenzulernen.
Da ich mittlerweile erfolgreich ein paar erste 3D-Druck-Projekte verwirklichen konnte, möchte ich nun meine Fühler stärker in Richtung der Community auszustrecken, um mehr darüber zu erfahren, welchen Gebrauch andere Nutzer vom 3D-Druck machen und wie sie das 3D-Drucken in ihren Alltag integrieren.
(Neue) Technologien aus kultureller Perspektive zu analysieren bedeutet von der Prämisse auszugehen, dass sich Technik nicht einfach in der Gesellschaft „ausbreitet“, sondern vielmehr in spezifischer Weise „in Gebrauch genommen“ wird. Meine Forschung zielt vor diesem Hintergrund darauf ab, ein tiefergehendes Verständnis dafür zu gewinnen, wozu Menschen den 3D-Druck einsetzen und wie diese Technologie im Gegenzug ihre Alltagserfahrungen prägt und ggf. verändert. Daher interessiert mich zum Beispiel, wie der 3D-Druck in alltägliche Formen des Selber-Machens, des Reparierens, des Konsumierens und der Freizeitgestaltung eingebunden wird.
Eine Kurzzusammenfassung meines Projekts und dem damit verbundenen Forschungzielen findet Ihr - unter dem entsprechenden Eintrag - hier: https://www.uni-marburg.de/de/fb03/ekw/forschung/promotionen
Um meine Forschungsfragen zu beantworten, greife ich auf einen ethnografischen Forschungansatz zurück. Das bedeutet, dass ich wesentliche Forschungsergebnisse durch Formen teilnehmender Beobachtung und direkter Interaktion mit der 3D-Druck-Community gewinne. Ein wichtiger ethischer Anspruch in solchen Forschungsprozessen ist es, das Forschende ihre Forschungsabsichten transparent und offen darlegen.
Diesen Anspruch möchte ich mit diesem Beitrag einlösen. Wenn Du Dich für meine Forschung interessiert oder Fragen dazu hast, melde Dich jederzeit gerne bei mir. Nicht zuletzt hoffe ich, dass ich mit diesem Beitrag vielleicht den einen oder die andere dazu inspirieren kann, meine Forschung direkt zu unterstützen. Dazu braucht es nicht viel: Ganz gleich, ob Du schon seit Jahren mit 3D-Druck arbeitest oder gerade erst damit begonnen hast – Deine Erfahrungen und Perspektiven zum Thema 3D-Druck sind für mich von unschätzbarem Wert.
Wenn Du Lust hast, deine Erfahrungen mit mir zu teilen um meine Forschung zu unterstützen, sende mir gerne eine Nachricht oder schreib‘ in den Kommentaren, welche Ideen oder Gedanken Du in Bezug zu diesem Beitrag hast. Ich freue mich sehr, wenn wir darüber vielleicht in einen weitergehenden Austausch kommen.
Ich bin gespannt auf Eure Beiträge und Perspektiven!
Toni
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